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Gemeinde Langfurth im Landkreis Ansbach  |  E-Mail: poststelle@langfurth.de  |  Online: http://www.langfurth.de

Informationsveranstaltung zum Thema Breitband/schnelles Internet für die Gemeinde Langfurth

breitband

 

Infoveranstaltung zum Thema Breitband/schnelles Internet für die Gemeinde Langfurth

 

 

Bgm Miosga konnte am 25. Januar rund 300 interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Informationsveranstaltung begrüßen. Miosga erklärt bei seiner Einführung, dass der Gemeinderat bisher folgenden einstimmigen Beschluss gefasst hat:

 

Die Gemeinde Langfurth erteilt der Firma Lemka GmbH, 91244 Reichenschwand, den Auftrag, im Namen der Gemeinde Langfurth das Bundesförderprogramm für den vorgestellten Bereich in der Gemeinde Langfurth bei den entsprechendGrossansicht in neuem Fenster: Breitband 1en Behörden zu beantragen.

Dies umfasst noch keine Ausschreibung für den Bau, da erst im Vorfeld geklärt sein muss, wie viele unserer Bürgerinnen und Bürger bereit sein werden, einen Glasfaseranschluss in ihr Anwesen legen zu lassen.

 

Herr Martin Leybold, Chef der Fa. Lemka aus Reichenschwand, zeigt ganz sachlich die Möglichkeiten eines Glasfaserausbaus für die Gemeinde Langfurth auf. Die Strategie sieht vor, zwei Wege zu verfolgen:

 

1. Den Weg über ein Bundesförderprogramm, die bisher nichtversorgten Gebiete Matzmannsdorf und Schlierberg zu erschließen. Geplante Kosten: ca. 1,54 Mio €, mögliche Förderung durch den Bund 50% und durch das Land Bayern 30 %, verbleibende Kosten von 20 % für die Gemeinde.

 

2. Die übrigen Gemeindegebiete ebenfalls mit Glasfaser zu erschließen. Diese können allerdings nach momentanem Stand nicht öffentlich gefördert werden, da von einem Netzbetreiber die Zusage vorliegt, diese Gebiete mit min. 30 MB versorgen zu können. Deswegen bleibt für dieses Gebiet nur der eigenwirtschaftliche Ausbau mit einem Betreibermodell durch die Gemeinde bzw. eigene Gesellschaft oder einen Betreiber, welcher  ein Leerrohrsystem aufbauen würde, übrig. Geschätzte Gesamtkosten ca. 3,25 Mio €, welche dann über die Miete für das Leerrohrsystem vom noch festzulegenden Netzbetreiber finanziert würde.

 

Bei der Info wurde auch angesprochen, dass eine Gebühr für jeden anzuschließenden  Hausanschluss im Gemeinderat angedacht wurde und möglicherweise bei ca. 300 € liegen könnte. Dieser günstige Betrag soll als Anreiz zum Anschluss angeboten werden, ein Anschluss zu einem späteren Zeitpunkt ist grundsätzlich möglich, allerdings dann zu den tatsächlichen Gestehungskosten, welche momentan bei ca. 900 bis 1.750 € oder mehr liegen dürften, je nach Aufwand und Strecke. Wie von einigen Zuhörern befürchtet, dann wieder einen Bescheid über Straßenausbaubeiträge von der Gemeinde zu bekommen konnte in persönlichen Gesprächen entkräftet werden. Grossansicht in neuem Fenster: Breitband 2Ein weiteres Thema war die Frage, wenn jemand seinen Hof/Garten/Zufahrt neu gestaltet, ob dann später noch einmal alles aufgegraben werden muss? Hier sollte man ein entsprechendes Leerrohr bis zur Grundstücksgrenze verlegen, damit ein späterer Hausanschluss an das Breitbandnetz überhaupt möglich ist. Informationen dazu kann man bei einem mögl. Ausbau des Breitbandnetzes über die Gemeindeverwaltung erhalten.

 

Einige Fachbegriffe welche immer wieder auftauchen:

Betreibermodell = Leerrohr-Netz im Eigentum der Kommune

Wirtschaftlichkeitslückenmodell = Netz im Eigentum des Netzbetreibers mit der Auflage, es mindestens 7 Jahre zu betreiben.

 

Entscheiden Sie sich wie fast alle Anwesenden des Informationsabends und unterstützen sie die schnellste momentan mögliche, aber auch zukunftsfähige Lösung für unsere Gemeinde Langfurth. „Glasfaser bis in jedes Haus"!

 

Nur so können wir ein solches Netz mit allen Möglichkeiten für die Gemeinde aufbauen.

 

Klaus Miosga, 1. Bürgermeister.

 

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