Dorfkemmathen. Trotz nasskalten Wetters trafen sich am Samstag, den 27.09.2025 rund 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Flurumgang in der Gemarkung Dorfkemmathen, zu dem die Feldgeschworenen um ihren Obmann Friedrich Schäfer zuvor geladen hatten. Nach 1982 und 2011 wurden wieder gemeinsam die „Grenzzeichen“ kontrolliert. Zu den Ehrengästen zählten neben den Dorfkemmathener Siebenern unter anderem auch die „Alt-Siebener“, Thomas Zimmerer (Obmann Feldgeschworenen-Vereinigung Dinkelsbühl-Wassertrüdingen), Pfarrer Simeon Prechtel und Erster Bürgermeister Simon Schäffler. Letzterer erläuterte im Rahmen seines Grußworts die vom kommunalen Bauhof vorgenommene Beschriftung der Eichenpfähle. Neben dem oben angebrachten Gemeindewappen war dort als Aufschrift „Gemarkung Dorfkemmathen - 2025“ zu lesen. Der Flurumgang begann an der nördlichen Gemarkungsgrenze östlich der Sulzach. Die einzelnen Pfähle wurden mit deren Schriftzug stets in Richtung des Kirchturms der Dorfkemmathener „Marienkirche“ platziert. Nach mehreren Stunden und einem zwischenzeitlich eingenommenen Mittagessen fand der rund 15 Kilometer lange Rundgang letztendlich dann bei dem sich anschließenden „Kartoffelfest“ des Soldaten- und Kameradenvereins Dorfkemmathen-Haslach seinen finalen und auch gebührenden Abschluss.
Auch in der Gemarkung Ammelbruch wurde der Sitz der einzelnen Grenzsteine überprüft …
Ammelbruch. Nur wenige Tage später - am Freitag, den 03.10.2025 - erfolgte auch in der Gemarkung Ammelbruch ein Flurumgang, welcher dankenswerterweise von den beiden Feldgeschworenen Gerd Siebachmeyer und Bernd Zinnecker sowie den beiden Jagdgenossen Walter Wagner und Karl Herzog federführend organisiert wurde. Die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starteten mit ihrer „Wanderung“ zunächst in Richtung Ammelbrucher „Badeweiher“ hin zur Gemarkungsgrenze Grüb/Dühren. Dort wurde der erste Pflock von Gemeinderat Marco Wastensteiner geschlagen. Auch in Ammelbruch wurden die einzelnen Pfähle mit deren Schriftzug auf den Kirchturm ausgerichtet. In diesem Fall natürlich die Ammelbrucher Peterskirche betreffend. Nach rund drei Stunden wurde dann der letzte Pflock - an der Gemarkungsgrenze Beyerberg - von Gemeinderat Heinz Kern geschlagen. Abschließend wurde gemeinsam im Feuerwehrgerätehaus in Ammelbruch eingekehrt. Dort endete der Tag dann bei gemütlichem Beisammensein.















