Grußwort Gemeindebrief Juni 2021

 

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

 

Erster Bürgermeister Simon Schäffler                 Foto: Gemeinde Langfurthgefühlt hat uns, in diesem Jahr, das launische „Aprilwetter“ auch noch im Mai begleitet. An einen „Wonnemonat“ erinnerte uns die Witterung jedenfalls keineswegs. Allgemein war der bisherige Frühling - zumindest rein statistisch gesehen - deutlich unterkühlter als in den Jahren zuvor. Die sogenannten „Eisheiligen“ haben uns in 2021 zwar keinen Frost gebracht, sie setzten den zwischenzeitlich nur vorübergehend eingetretenen höheren Temperaturen aber ein rasches und niederschlagsreiches Ende. Am diesjährigen Pfingstwochenende hatte uns außerdem das Sturmtief „Marco“ fest im Griff. Nichtsdestotrotz starten wir nun im Juni - voller Zuversicht - in den kalendarischen Sommeranfang. Ihnen und Ihren Familien wünsche ich schon jetzt alles Liebe und Gute sowie viele wärmende Sonnenstrahlen zum Start in die kommende Jahreszeit.

 

Deutlich positiver als die Wetterlage entwickelten sich jüngst jedoch wieder die „7-Tages-Inzidenzwerte“ in unserem Landkreis Ansbach in Bezug auf die „Corona-Pandemie“. Zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe des Amts- und Mitteilungsblattes (27.05.2021) konnten wir uns alle, aufgrund von stetig zurückgehenden Zahlen, immer wieder über neue Öffnungsschritte freuen. Der „Notbetrieb“ in unseren Kindertageseinrichtungen wurde am 18.05.2021 aufgehoben. Unsere Grundschule konnte bis zum Beginn der Pfingstferien, neben einem geregelten Präsenzunterricht für die 4. Klasse, zuletzt wieder einen „Wechselunterricht“ für die 1. bis 3. Klasse anbieten. Außerdem wurde die Ausübung von Freizeit- und Sportaktivitäten gelockert. Es freut mich sehr, dass zwischenzeitlich bereits einige unserer örtlichen Sportvereine ihren Trainingsbetrieb, wenn auch nur eingeschränkt unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben, wieder aufnehmen konnten und somit das aktive Vereinsleben wieder Einzug in unserer Gemeinde hält. Unter bestimmten Regularien wurde auch die Außengastronomie mittlerweile wieder für Besucher geöffnet. Sollten unsere örtlichen Gaststätten davon tatsächlich Gebrauch machen, dann unterstützen Sie diese bitte im Rahmen Ihrer individuellen Möglichkeiten. Nutzen Sie außerdem gerne weiterhin die Möglichkeit der - über das MVZ Dr. Alexander Eberlein angebotenen - kostenlosen „Antigen-Schnelltests“ in unserer Gemeinde.

 

LED-FlutlichtanlageIm Hinblick auf den laufenden „Breitbandausbau“ im sogenannten „Bundesförderverfahren“ konnte der Ortsteil Matzmannsdorf zwischenzeitlich vollständig an das schnelle Internet angeschlossen werden. Die entsprechenden Arbeiten wurden im Mai 2021 abgeschlossen. Damit verfügt Matzmannsdorf - neben Schlierberg und Stöckau - als insgesamt dritter Ortsteil in unserer Gemeinde, nun auch über eine funktionsfähige Anschlussmöglichkeit an ein Glasfasernetz (FTTH). Der Ausbau wurde mittlerweile, von der bauausführenden Firma, in Oberkemmathen fortgesetzt um zeitnah den letzten, im Rahmen der „Bundesförderung“ noch fehlenden, Hausanschluss der Neumühle fertigstellen zu können. Bezüglich des aktuellen Sachstandes zum „Breitbandausbau“ im „Bayerischen Förderverfahren“ verweise ich freundlichst auf einen entsprechenden Bericht der Firma bisping & bisping unter der Rubrik „Aus dem Rathaus“.

 

Im vergangenen Monat konnte die stromsparende „LED-Umrüstung“ der vier Flutlichtanlagen auf den Sportplätzen in Ammelbruch, Dorfkemmathen und Langfurth (Sandweiher und Schulsportplatz) - von der dafür beauftragten Fachfirma aus Amberg (Oberpfalz) - recht zügig und vollständig abgeschlossen werden. Alle genannten Anlagen erfuhren somit eine umweltfreundliche und nachhaltige Aufwertung. Da die diesbezüglich zugesagten Fördergelder in Höhe von jeweils 90 % wohl erst in 2022 zur Auszahlung kommen werden, beschloss der Gemeinderat noch im vorherigen Jahr, dass die Gemeinde Langfurth die Sportfreunde Ammelbruch, den TSV Dorfkemmathen und den 1. FC 1921 Langfurth bei der „Vorfinanzierung“ dieser bereits vollzogenen Maßnahmen unterstützt.

 

Im Ortsteil Dorfkemmathen wollte sich jüngst ganz offensichtlich ein „Storchenpaar“ direkt auf einem Strommasten niederlassen. Zwischenzeitlich sind die beiden Vögel jedoch weitergezogen, da unser zuständiger Energieversorger - zum Schutz der Tiere - die entsprechenden Gegenmaßnahmen einleiten musste. Unabhängig davon ist jedoch immer wieder zu beobachten, dass insbesondere in diesem Jahr viele Störche innerhalb unser Gemeinde fliegen und landen.

 

Bleiben Sie gesund und achten Sie auf sich und Ihre Mitmenschen …

 

Ihr

 

Simon Schäffler

Erster Bürgermeister

Wer sich im Sommer über die Sonne freut,
trägt sie im Winter in seinem Herzen.“

Rainer Haak

 

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