luca-App für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach gestartet

 

Um Kontakte von Corona-Infizierten künftig noch schneller ermitteln zu können, waren beim Gesundheitsamt Ansbach bereits bis 15.3.2021 alle Voraussetzungen geschaffen worden, dass Nutzer der luca-App bei Bedarf ihre Kontakthistorie über die App übermitteln können. Am 24.03.2021 wurden auch die zugehörigen Postleitzahlen auf der Internetseite der luca-APP freigeschaltet.

„Das letzte Jahr hat gezeigt, dass die Geschwindigkeit bei der Ermittlung und Information der Kontaktpersonen der wesentliche Meilenstein in der Pandemiebewältigung ist. Dabei spielen digitale Medien eine immer wichtigere Rolle“, so die Leiterin des Gesundheitsamtes  für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach, Dr. Franziska Lenz.

Vor diesem Hintergrund wurden im Ansbacher Gesundheitsamt längst die erforderlichen Voraussetzungen für die Anbindung von Apps zur Nachvollziehung von Kontakten geschaffen. „Im Kampf gegen die Pandemie müssen wir alle verfügbaren Werkzeuge für eine schnelle Kontaktnachverfolgung in Einsatz bringen. Apps ermöglichen neue Chancen für Gastronomie, Einzelhandel und Kultureinrichtungen“, betonen Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Oberbürgermeister Thomas Deffner.

Als erste Möglichkeit zur digitalen Kontaktnachverfolgung im Landkreis Ansbach und in der Stadt Ansbach kann jetzt die luca-App ab sofort von Einrichtungen mit Publikumsverkehr wie Geschäften, Hotels, Gaststätten und Kulturbetrieben, aber auch Firmen genutzt werden. Dafür müssen Nutzer zuerst ihre Kontaktdaten in die App eintragen. Bei Besuchen beispielsweise in Geschäften oder im ÖPNV scannen Gäste bei Betreten der jeweiligen Örtlichkeit einen QR-Code, der sogenannte Check-In. Beim Verlassen der Lokalität wird der QR-Code erneut gescannt (Check-Out). Damit wird der genaue zeitliche Rahmen des Besuches festgehalten. Die ermittelten Daten werden auf deutschen Servern verschlüsselt gespeichert und nach 30 Tagen gelöscht. Nach ähnlichem Prinzip können Firmen verfahren. Die Mitarbeitenden scannen beim Rein- und Rausgehen in bestimmte Bereiche einen Code. Somit wird die Kontaktnachverfolgung durch das Gesundheitsamt deutlich erleichtert und beschleunigt. Vorteil für Firmen ist, dass für alle Mitarbeitenden klar nachzuvollziehen ist, ob diese als Kontaktperson gelten oder nicht. Ein solches Konzept wird die Kontaktpersonenermittlung in Zukunft deutlich beschleunigen aber auch kleinräumiger ermöglichen –  da die Kontakte besser nachvollziehbar werden.

Im Falle einer Corona-Infektion kann die gespeicherte Kontakthistorie schnell und unkompliziert an das Gesundheitsamt übermittelt werden. Sollte es in einer registrierten Einrichtung eine gemeldete SARS-CoV-2-Infektion geben, kann auch diese Information durch den Inhaber an das Gesundheitsamt übermittelt werden. „Gerade die Vollständigkeit und die Geschwindigkeit, in der die Gesundheitsämter die Daten erhalten, sind entscheidend für die Unterbrechung der Infektionsketten. Ich bin sehr zuversichtlich, dass uns solche Apps bei einer breiten Nutzung in der Bevölkerung maßgeblich bei unserer Arbeit unterstützen können“, so Dr. Franziska Lenz.

Die App ist für Nutzerinnen und Nutzer kostenlos und kann sowohl im Google Play Store als auch im Apple App Store heruntergeladen werden.

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